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Wie wirkt CBD auf den Körper?

Das CBD dockt direkt an Teile deines Nervensystems an – um genau zu sein, blockiert es die sogenannten Rezeptoren.

Die Aufgabe von CBD besteht darin, die Kommunikation zwischen den Zellen zu gewährleisten. Nach dem erfolgreichen andocken von den Proteinen an die Zellen wird über den Neurotransmitter ein Signalprozess in Gang gesetzt. Diese Signalprozesse werden nach der Einnahme von Cannabinoiden wie CBD nicht gefördert, sondern gehemmt, da weniger Neurotransmitter freigesetzt werden.

Das Endocannabinoidsystem erhielt seinen Namen von den Stoffen, die seine Entdeckung möglich machten und mit ihm in Aktion steht: den Cannabinoiden.

Das Endocannabinoidsystem nimmt, wie das für Nervensysteme üblich ist, Aufgaben aus dem Bereich des Steuerns von Körperfunktionen wahr. Das System umfasst zwei Rezeptoren: CB1 und CB2.

CB1 – Rezeptoren sind in den Nervenzellen vorhanden, speziell in Teilen des Zentralen Nervensystems (Kleinhirn, Hippocampus & Endhirn)
sowie im Peripheren Nervensystem (Darm)
CB2 – Rezeptoren sind in den Zellen des Immunsystems angelegt.

Nervenzellen mit CB-Rezeptoren finden sich im Kleinhirn, Basalganglien, Hippocampus, Darm und Immunsystem und übernehmen verschiedene Aufgaben in folgenden Körperteilen:

80 % aller Nervenzellen des Zentralen Nervensystems befinden sich im Kleinhirn. Es ist verantwortlich für die Steuerung unserer Bewegungen und beeinflusst kognitive Prozesse wie auch unbewusste Lernvorgänge.

Basalganglien befinden sich im Inneren des Endhirns und agieren wie ein Tor für Informationen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Regulation der Motorik und leiten physiologische und kognitive Prozesse ein. Unwichtige Prozesse werden gehemmt und wichtige Prozesse werden enthemmt, indem sie auswählen, was für den Organismus an spontanen Aktivitäten von grösserer Bedeutung ist.

EmotionenErwartungenAntrieb, Dinge wie einen Plan gestalten oder vorwegnehmendes Denken werden durch diese Aktivierungsmuster sehr stark beeinflußt.

Der Hippocampus hat eine überlebenswichtige Funktion, in der er Informationen anderer Sinnesorgane vom Kurzzeitgedächtnis zum Langzeitgedächtnis überleitet.

CBD könnte nach dem letzten Stand der Forschung zur Behandlung bei Krankheiten wie Depressionen, Alzheimer oder Schizophrenie verabreicht werden. Diese Art von Krankheiten stehen in Verbindung mit einer Fehlfunktionen des Hippocampus. Lustig, aber wahr ist auch die Verabreichung von CBD als Substitut an Cannabisabhängige! 

Kommen wir nun zum Darm, der laut einer Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitteilen, dass wohl 7 von 10 Bundesbürgern unter Magen-Darm-Beschwerden leiden. Solltest du unglücklicherweise unter den Betroffenen gehören, so könnte CBD dir dabei eine unterstützende Hilfe sein.

Es befinden sich beim Menschen vier- bis fünf mal mehr Nervenzellen (ca 100 Millionen Nervenzellen) im Magen-Darm-Trakt als im Rückenmark. Es geht um das Bauchhirn, Teil des peripheren Nervensystems, auch als Enterisches Nervensystem (ENS) oder Gehirn des Darms bekannt.

Es ist ein komplexes Geflecht aus Nervenzellen (Neuronen), welches nahezu den gesamten Magen-Darm-Trakt durchzieht. Die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze reagieren mit den dort befindlichen CB1 – Rezeptoren, welche durch das ENS eine steuernde Funktion gewinnt.

Der Einsatz von CannabinoidenCBD – hat in vielen Studien sehr vielversprechend ausgesehen. Behandlungen von Infekten im Magen-Darm-Trakt zeigten eine entzündungshemmende Wirkung der Cannabinoide. Durch das oft enthaltene THC der Cannabispflanze und dessen psychotropische Nebenwirkung wurde die Hanfpflanze bislang eher wenig genutzt, denn die “Nebenwirkung” des THC ist bei der Behandlung von Magenproblemen nicht wirklich gewollt.

Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose oder Parkinson sind nicht auf ein schwaches Immunsystem zurück zu führen, sondern eher auf ein Immunsystem, welches die körpereigenen, gesunden Zellen angreift. Oft wird Kortison, ein entzündungshemmendes Mittel, in diesen Fällen gerne verabreicht.

Durch diesen Angriff des Immunsystem auf die falschen Zellen wirkt CBD hemmend & regulierend. CBD stärkt das Immunsystem nicht, das ist ein Gerücht – es verändert im Endocannabinoidsystem das Zusammenspiel zwischen den Zellen des Immunsystems und reguliert & harmonisiert das Immunsystem nach der Einnahme von CBD anders.

Jede Entzündung deines Körpers ist eine Reaktion darauf, unerwünschte Krankheitserreger aus deinem Körper zu entfernen. Bevor du eine Entzündung mithilfe von CBD – Produkten selber behandeln willst raten wir, das vorweg mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

Hier könnt ihr noch ausführlich über die Wirkung und Eigenschaften von CBD lesen.

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